Augenprävention: Checkliste

Die Kraft des Sehens ermöglicht uns ein Bild von der Welt um uns herum zu machen. 80-90 Prozent aller Informationen nehmen wir zunächst über die Augen auf. Man könnte den Eindruck gewinnen: Das Auge denkt mit, denn die Augen bemühen sich in einem ständigen Zusammenspiel mit unserem Gehirn, ein Abbild der Wirklichkeit zu schaffen.

Mit zunehmendem Alter kann sich auch die Sehkraft der Augen verändern bzw. verschlechtern. Die Sehkraft erhalten oder wieder verbessern ist entscheidend wichtig für das Selbstständigbleiben. Um diesem vorzubeugen, möchte ich Ihnen eine  Auflistung geben, was den Augen zu schaffen macht:

1. Beleuchtung:

Mangelhafte bzw. falsche Beleuchtung am Arbeitsplatz ist eine Hauptursache für Augenprobleme.

 

2. Sonnenschutz:

Bei Sonnenlicht gilt es, die Augen vor Helligkeit und vor allem vor unsichtbaren Ultravioletten Strahlen zu schützen. Denn ähnlich wie bei der Haut, können UV-Strahlen auch in den Augen eine Art „Sonnenbrand“ verursachen. Je nach Wellenlänge können UV-Strahlen entweder zu Linsentrübung oder langfristig zu einer Macula-degeneration führen. Eine gute Sonnenbrille sollte daher einen UV-400 Schutz haben.

3. Chlor (Schwimmen)

In allen öffentlichen Schwimmbädern wird das Badewasser mit Chlor angereichert, um mögliche Krankheitserreger abzutöten. Chlor hingegn reizt die Augen und kann der Auslöser für brennende und entzündete Augen. Schutz und Durchblick auch unter Wasser bieten die Schwimmbrillen.

 

4. Schadstoffe am Arbeitsplatz:

Besonders  bei Bau und Metallarbeiten oder Arbeit mit Chemikalien etc können Fremdkörper ins Auge gehen. Über 600 Stoffe und Verbindungen sind bekannt, dass sie Augenschäden auslösen können. Entsprechende Schutzbrillen, ausreichende Belüftung und die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen können entscheiden dazu beitragen, das Augenlicht nicht zu beeinträchtigen.

 

5. Bildschirmarbeit/Computerspiele/ Fernseher:

Lange Sitzungen am Computer verursachen ungewohnt Stress für die Augen -  da helfen auch noch so gute Bildschirme nichts. Der Augenstress rührt vom kaum bewussten wahrnehmbaren Flimmern und der konzentrierte Dauerblick auf den Bildschirm.

 

6. Überanstrengung:

Wenn die Augen sich zu sehr und zu lange anstrengen müssen, werden sie trocken und röten sich. Lässt die Anstrengung nicht nach, so werden schlimmstenfalls Bilder doppelt oder verschwommen wahrgenommen. Regelmäßige Pausen zwischen angestrengter Augenarbeit helfen den Augen sich zu erholen.

Teile mit anderen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • XING
  • LinkedIn
  • Facebook
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MisterWong
  • email
  • Print
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>